Private Krankenversicherung für Beamte & Beamtenanwärter
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Staatlich gefördert, medizinisch überlegen, finanziell unschlagbar.
4,8 von 5 Top bewertet und besonders geschätzt bei Beamten und Anwärtern.
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Private Krankenversicherung: Das wichtigste in Kürze!
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Herzlichen Glückwunsch! Damit ändert sich nicht nur dein beruflicher Status, sondern auch alles rund um deine Krankenversicherung.
Als Beamter genießt du ein riesiges Privileg: Die Beihilfe.
Das bedeutet, dein Dienstherr zahlt mindestens die Hälfte deiner Arztrechnungen. Für den Rest brauchst du eine private Krankenversicherung (PKV) – die sogenannte Restkostenversicherung. Weil du nur einen Teil absichern musst, ist die PKV für Beamte extrem günstig. Wir erklären dir jetzt:
  1. Wie das System funktioniert
  2. Welche Leistungen du wirklich brauchst
  3. Welche Tarife für dich wirklich Sinn machen
Gesetzlich oder Privat?
Warum fast alle Beamten die PKV wählen.
Für Angestellte ist der Wechsel in die PKV oft schwer: Sie müssen ein hohes Mindesteinkommen vorweisen (2026 liegt das bei über 70.000 Euro im Jahr). Für dich als Beamter oder Anwärter gilt das nicht. Du kannst unabhängig von deinem Gehalt sofort in die PKV wechseln. Und es gibt eigentlich keinen Grund, es nicht zu tun. Bleibst du nämlich in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV), verschenkst du in den meisten Bundesländern bares Geld. In der gesetzlichen Kasse gibt es (bis auf wenige Ausnahmen) keine Beihilfe. Das heißt: Du müsstest als freiwillig gesetzlich Versicherter den kompletten Beitrag aus eigener Tasche zahlen – den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberanteil. In der PKV profitierst du von speziellen Beamtentarifen. Da die Versicherung im Krankheitsfall nur 50 % (oder weniger) der Rechnung übernehmen muss, zahlst du auch nur einen Bruchteil des normalen Beitrags. Oft geht es hier schon bei rund 180 bis 250 Euro im Monat los.
Grund 1: Keine Eintrittsvoraussetzungen
In der privaten Krankenversicherung gelten für Angestellte strenge Zugangsregeln. Wer nicht mindestens 73.800 € brutto im Jahr verdient (Stand 2025), darf gar nicht erst wechseln. Für Beamtinnen und Beamte gilt diese Grenze nicht. Unabhängig davon, wie hoch deine Bezüge sind, steht dir die PKV offen – von Anfang an und ohne Umwege.
Grund 2: Aufnahme garantiert
Bevor ein privater Krankenversicherer jemanden aufnimmt, prüft er in einer Gesundheitsprüfung, welches Risiko er damit eingeht. Alter, gewünschte Leistungen und vor allem der Gesundheitszustand fließen in den Beitrag ein. Bei schwerwiegenden Vorerkrankungen kann ein Versicherer die Aufnahme sogar ganz verweigern.
Für Beamte gilt das nicht – jedenfalls nicht zu Beginn der Laufbahn. Innerhalb der ersten sechs Monate nach der Erstverbeamtung greift die sogenannte Öffnungsaktion: Der Versicherer ist verpflichtet, dich aufzunehmen. Eine Ablehnung wegen Vorerkrankungen ist in diesem Zeitraum ausgeschlossen.
Grund 3: Beihilfe – der Staat zahlt mindestens die Hälfte
Der vielleicht wichtigste Vorteil für Beamtinnen und Beamte ist die Beihilfe, auch Krankenfürsorge genannt. Dabei handelt es sich um einen staatlichen Zuschuss, mit dem dein Dienstherr seiner gesetzlichen Fürsorgepflicht nachkommt. Er beteiligt sich an allen anerkannten Kosten rund um Krankheit, Pflege, Geburt und Todesfall – und zwar zu mindestens 50 %.
Die genaue Höhe der Beihilfe richtet sich nach deiner persönlichen Situation und kann je nach Dienstherr und Lebensumstand variieren. Hast du Kinder oder bist bereits in Pension, kann der Anteil auf bis zu 70 % steigen. Für deine Kinder selbst liegt die Erstattung in den meisten Bundesländern sogar bei 80 %. Auch dein:e Ehe- oder Lebenspartner:in hat Anspruch auf Beihilfe. Das bedeutet: Du musst dich nur für den Anteil versichern, den der Staat nicht übernimmt. Genau für diesen Rest gibt es spezielle Beihilfetarife – und die sind deutlich günstiger als jeder normale PKV-Tarif. Einstiegspreise ab rund 180 € monatlich sind für Beamte keine Ausnahme, sondern die Regel.
Die Beihilfe einfach erklärt: So viel zahlt der Staat
Die Beihilfe ist quasi die finanzielle Fürsorge deines Dienstherrn. Egal ob du beim Bund, beim Land oder bei einer Kommune arbeitest: Wenn du zum Arzt gehst, ins Krankenhaus musst oder Medikamente kaufst, schickst du die Rechnung an die Beihilfestelle. Wie viel Prozent der Rechnung die Beihilfe übernimmt, hängt von deiner Lebenssituation ab. Im Durchschnitt sieht die Beihilfeerstattung wie folgt aus:
Beihilfe für Höhe der Beihilfe Eigenanteil
Beamte ohne Kind oder ein Kind 50 % 50 %
Beamte mit zwei oder mehr Kindern 70 % 30 %
Ehepartner* 70 % 30 %
Kinder 80 % 20 %
Pensionäre 70 % 30 %
Wichtig: Jedes Bundesland kocht hier sein eigenes Süppchen. Die Beihilfeverordnung in Bayern sieht im Detail anders aus als die in Nordrhein-Westfalen. Deshalb ist es extrem wichtig, dass deine private Restkostenversicherung exakt auf dein Bundesland zugeschnitten ist, damit du am Ende nicht auf Kosten sitzen bleibst.
SONDERFALL FÜR POLIZEI, FEUERWEHR & CO.
Freie Heilfürsorge:
Der Sonderfall für besonders gefährliche Berufe
Wer als Beamte:r einen Beruf mit besonderem Gefahrenpotenzial ausübt – zum Beispiel bei der Polizei oder der Feuerwehr – erhält statt der Beihilfe die sogenannte freie Heilfürsorge. In diesem Fall trägt der Dienstherr sämtliche Behandlungskosten vollständig. Für Familienangehörige gilt das jedoch nicht – sie sind über die reguläre Beihilfe abgesichert. Und mit dem Eintritt in die Pension endet die Heilfürsorge: Ab dann greift die allgemeine Beamtenbeihilfe mit einem Erstattungssatz von 70 %.
Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, steht im Rentenalter vor deutlich höheren PKV-Beiträgen – denn dann wird der Gesundheitszustand eines 60- oder 67-Jährigen als Berechnungsgrundlage herangezogen. Empfehlenswert ist daher der frühzeitige Abschluss einer Anwartschaftsversicherung: Sie konserviert deinen heutigen Gesundheitszustand für die Zukunft und sichert dir dauerhaft günstige Einstiegsbeiträge. Da der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung bei freier Heilfürsorge ohnehin verpflichtend ist, empfiehlt es sich, beides beim gleichen Anbieter zu bündeln.
Was kostet die PKV ? Einfach & verständlich erklärt
Die Preise in der privaten Krankenversicherung hängen nicht von deinem Einkommen ab (wie in der gesetzlichen Kasse), sondern von drei entscheidenden Faktoren:
Dein Alter bei Vertragsabschluss:
Je jünger du bist, wenn du in die PKV einsteigst, desto günstiger ist dein monatlicher Beitrag. Das liegt daran, dass du früher anfängst, sogenannte Altersrückstellungen zu bilden.
Dein Gesundheitszustand:
Bevor du aufgenommen wirst, stellt die Versicherung Gesundheitsfragen. Wer gesund ist, zahlt den Normaltarif. Bei Vorerkrankungen (z. B. Allergien oder Rückenproblemen) kann die Versicherung einen Risikozuschlag verlangen.
Deine gewünschten Leistungen:
Du entscheidest selbst, wie gut du versichert sein willst. Möchtest du im Krankenhaus vom Chefarzt behandelt werden und im Einbettzimmer liegen? Sollen Heilpraktiker-Rechnungen und teure Zahnimplantate voll erstattet werden? Je mehr Extra-Leistungen du buchst, desto höher ist der Beitrag.
Sonderfall Anwärter & Referendare: Wenn du dich noch in der Ausbildung befindest (z. B. im Lehramtsreferendariat oder als Polizeianwärter), verdienst du noch nicht viel. Das wissen auch die Versicherer. Deshalb gibt es spezielle Anwärtertarife. Diese kosten oft nur zwischen 30 und 90 Euro im Monat. Deswegen macht es Sinn, sich bereits als Anwärter für die private Krankenversicherung zu entscheiden – denn du wirst nie wieder so günstig in die PKV einsteigen können.
PKV Preise für Anwärter:
Bereits ab 24,42 € mtl.
PKV Preise für Beamte:
Bereits ab 267,14 €
Vergleich zur GKV:
Anwärter: Die Kassen berechnen den Beitrag oft nach einem fiktiven Mindesteinkommen. Auch wenn du wenig verdienst, zahlst du den vollen Satz. So zahlst du schnell über 200 € im Monat – für reine Basisleistungen.
Beamte: In der GKV: Dein Beitrag steigt mit deiner Besoldungsgruppe. Da du die vollen rund 14 bis 16 % (inkl. Pflegeversicherung) allein trägst, liegst du bei einer normalen Besoldung (z.B. A9 bis A13) schnell bei 700 € bis über 900 € im Monat.
Die Öffnungsaktion: Keine Angst vor der Gesundheitsprüfung
Viele angehende Beamte haben Sorge, dass sie wegen einer Vorerkrankung (z. B. Asthma, psychotherapeutische Behandlungen in der Vergangenheit oder starkes Übergewicht) nicht in die PKV kommen oder extrem hohe Beiträge zahlen müssen. Hier schützt dich die sogenannte Öffnungsaktion der PKV. Wenn du als Beamtenanfänger oder bei deiner Verbeamtung auf Probe einen Antrag bei einer teilnehmenden privaten Krankenversicherung stellst, darf diese dich nicht ablehnen. Auch wenn du Vorerkrankungen hast, müssen sie dich aufnehmen. Leistungsausschlüsse (dass z.B. der Rücken nicht mitversichert ist) sind verboten. Das Einzige, was die Versicherung darf, ist einen Risikozuschlag von maximal 30 % auf deinen regulären Beitrag zu erheben. Achtung Frist: Diese Öffnungsaktion gilt nur in den ersten sechs Monaten nach deiner Erstverbeamtung. Danach verfällt dieses Recht!
Was passiert mit meiner Familie?
Die PKV ist keine Familienversicherung wie die GKV, bei der alle kostenlos mitversichert sind. Jeder braucht einen eigenen Vertrag. Das klingt erstmal teuer, ist es für Beamte aber oft nicht:
Kinder:
Deine Kinder haben meist einen eigenen Beihilfeanspruch von satten 80 %. Das heißt, du musst für deine Kinder nur 20 % der Gesundheitskosten privat versichern. Solche Kindertarife kosten oft nur 30 bis 50 Euro im Monat.
Ehepartner:
Auch dein Partner kann unter bestimmten Voraussetzungen Beihilfe (meist 70 %) bekommen. Dafür darf sein oder ihr Einkommen aber eine bestimmte Grenze (je nach Bundesland meist um die 20.000 Euro im Jahr) nicht überschreiten. Verdient der Partner mehr, muss er sich normal gesetzlich oder privat versichern.
Zusammenfassung:
Warum die PKV für dich fast immer gewinnt
  • GKV ist meistens ein Verlustgeschäft: Als Beamter freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu bleiben, macht finanziell in der Regel absolut keinen Sinn. Du verschenkst deinen staatlichen Beihilfe-Anspruch und zahlst den kompletten GKV-Beitrag aus eigener Tasche.
  • Mehr Leistung für weniger Geld: Die private Krankenversicherung bietet dir nicht nur deutlich stärkere medizinische Leistungen (wie Chefarzt, Heilpraktiker oder Einbettzimmer), sondern ist durch den staatlichen Zuschuss oftmals massiv günstiger als die gesetzliche Kasse.
  • Die seltene Ausnahme: Nur in absoluten Ausnahmefällen – etwa bei sehr vielen Kindern gepaart mit durchschnittlichen Bezügen (oder wenn dein Bundesland die "pauschale Beihilfe" anbietet) – kann die GKV eine Überlegung wert sein.

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